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05.11.2026 |
Dakar schreibt olympische Geschichte
Erstmals in der Geschichte findet ein olympisches Sportereignis auf afrikanischem Boden statt: Noch bis zum 13. November ist der Senegal Gastgeber der vierten Olympischen Jugend-Sommerspiele.

Der senegalesische Präsident Bassirou Diomaye Faye (Mitte) hält die Fackel während einer Zeremonie zur Begrüßung der Olympischen Flamme in Dakar. Bildrechte: dosb.de
Die Youth Olympic Games Dakar 2026 wurden am 31. Oktober eröffnet und bringen rund 2.650 junge Athletinnen und Athleten aus mehr als 200 Nationalen Olympischen Komitees sowie das Youth Refugee Olympic Team zusammen. Die Teilnehmer sind zwischen 14 und 17 Jahre alt.
Ausgetragen werden die Wettbewerbe an acht Sportstätten in drei Regionen: in der Hauptstadt Dakar, im rund 30 Kilometer entfernten Diamniadio sowie im Küstenort Saly. Während unter anderem das Stade Iba Mar Diop in Dakar Schauplatz für Leichtathletik, Futsal, Rugby Sevens und Taekwondo ist, finden in Saly die Strand- und Wassersportarten statt. Das Olympische Jugenddorf befindet sich in Diamniadio.
Sportlich bietet Dakar 2026 ein umfangreiches Programm. In 25 Wettkampfsportarten werden insgesamt 153 Medaillenentscheidungen ausgetragen. Dazu gehören Klassiker wie Leichtathletik, Schwimmen, Judo, Fechten und Tischtennis ebenso wie 3x3-Basketball, Breaking, Skateboarding, Beachvolleyball, Beachhandball, Rugby Sevens und Coastal Rowing. Hinzu kommen zehn sogenannte Engagement-Sportarten, darunter Golf, Hockey, Karate, Tennis, Sportklettern und Gewichtheben. Hier steht nicht der Medaillenkampf, sondern das Kennenlernen und Ausprobieren im Mittelpunkt.
Auch Deutschland ist mit einem starken Nachwuchsteam vertreten. Der Deutsche Olympische Sportbund hat 50 Athletinnen und Athleten im Alter von 15 bis 17 Jahren nominiert. Sie treten in 17 Sportarten an und sind an insgesamt 29 Medaillenentscheidungen beteiligt. Das deutsche Team besteht aus zwölf Mädchen und 38 Jungen.
Die Jugendspiele sind dabei weit mehr als eine kleinere Ausgabe der Olympischen Spiele. Neben dem sportlichen Wettbewerb stehen Begegnung, Bildung und kultureller Austausch im Mittelpunkt. Bis zur Schlussfeier am 13. November 2026 wird Senegal damit für zwei Wochen zum internationalen Treffpunkt einer Generation, von der einige Talente schon in wenigen Jahren auch bei den „großen“ Olympischen Spielen wiederzusehen sein dürften.
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